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Ausbildung + Co Ich bin gut in Deutsch und Fremdsprachen ...

Foto: Getty Images/Prostock-Studio

Berufe, bei denen Sprachen wichtig sind, gibt es oftmals dort, wo Service und Menschen im Vordergrund stehen. Ein typisches Beispiel sind Tourismuskaufleute, die sich um die Organisation von Privat- und Geschäftsreisen kümmern, Reiseverbindungen ermitteln und passende Übernachtungsmöglichkeiten buchen. Gute Sprachkenntnisse sind auch bei Hotelfachleuten wichtig. Sie planen Arbeitsabläufe im Hotel und müssen das oftmals internationale Mitarbeiterteam koordinieren. Zudem betreuen sie die Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei helfen sie oftmals in allen Abteilungen eines Hotels aus und richten Gästezimmer her, bedienen im Restaurant oder unterstützen das Küchenpersonal.

Sprachlich versiert sollten auch Kaufleute für das Groß- und Außenhandelsmanagement sein. Sie planen und Überwachen Einkaufs-, Logistik- und Verkaufsprozesse im In- und Ausland, steuern den Warenfluss von der Bestellung bis zur Anlieferung. Gute Fremdsprachenkenntnisse helfen dabei, die ausländischen Märkte zu beobachten und Bezugsquellen oder Absatzmöglichkeiten weltweit zu ermitteln. Ähnliches gilt für Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung. Sie überwachen die Logistikkette von Versender, Fracht-, Verkehrs- und Umschlagsunternehmen, Lagerbetreiber, Versicherungsunternehmen bis hin zum Endkunden. Wer sich in einem „Büro-Job“ noch nicht dauerhaft auf eine Branche und Tätigkeit festlegen möchte, für den könnte eine Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement genau das Richtige sein. „Hier lernt man während der Ausbildung zahlreiche Bereiche des Betriebes kennen und kann sich nach dem Abschluss quasi in jedem Unternehmen bewerben“, erklärt Lisa Bäcker, Expertin für Berufliche Orientierung an der IHK Düsseldorf.

Soll sich Dein Beruf eher generell um Sprache drehen, wäre ein Job als Logopäde etwas für Dich. Du entwickelst in enger Zusammenarbeit mit Ärzten individuell therapeutische Konzepte für Patienten jeden Alters, deren Sprach-, Sprech- und Schluckfähigkeit beeinträchtigt ist. Behandlungen umfassen typische logopädische Verfahren wie Artikulations- und Sprachverständnistraining oder Atem- und Entspannungsübungen.

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