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Ausbildung & Co. Niederrhein Nord IHK, Bafög und Co. - was steckt eigentlich dahinter?

Foto: Gettylmages/patpitchaya

Rund um Ausbildung und Beruf stößt man auf so manche Abkürzungen, die im Sprachgebrauch gang und gäbe sind. Wir erklären die wichtigsten, die Euch begegnen, in einem kleinen Glossar. Von Patrick Peters 

BIBB:

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und Einrichtung zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Im BIBB werden Ausbildungsberufe und Fortbildungsregelungen in Abstimmung mit den Sozialpartnern entwickelt und bestehende Berufe modernisiert sowie das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe erstellt.

BA:

Die Bundesagentur für Arbeit erbringt Leistungen wie die Arbeitsvermittlung und Arbeitsförderung und regelt als Verwaltungsträgerin der deutschen Arbeitslosenversicherung die finanziellen Entgeltersatzleistungen. Sie engagiert sich zudem in der Berufsberatung und hilft Jugendlichen bei der Berufsorientierung durch Online-Angebote, das Berufsinformationszentrum (BIZ) und persönliche Beratungsgespräche.

IHK:

IHK steht für Industrie- und Handelskammer und bezeichnet einen regional organisierten, branchenübergreifende Verband aus Unternehmern und Wirtschaftsunternehmen. Alle Gewerbetreibenden und Unternehmen mit Ausnahme reiner Handwerksunternehmen, Landwirtschaften und Freiberufler (die nicht ins Handelsregister eingetragen sind) sind Pflichtmitglieder. Die IHK kümmert sich unter anderem um die Standortpolitik, be raten ihre Mitglieder und fördern die Ausund Weiterbildung.

HWK:

Die Handwerkskammer ist das Pendant zur IHK für das Handwerk und seine Betriebe. Zur Handwerkskammer gehören pflichtgemäß die Inhaber eines Handwerksbetriebes und des handwerksähnlichen Gewerbes (zu dem circa 60 verschiedene Berufe gehören) sowie die Gesellen, Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung und die Lehrlinge. Die HWK soll die Interessen des Handwerks fördern und ihre Mitglieder durch Leistungen in der Rechts- und Unternehmensberatung unterstützen.

MINT/SAGE:

Die Abkürzung MINT bezeichnet die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Abkürzung SAGE steht seit 2009 für die Fächerkombination Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung und Bildung. Alles Bereiche, in denen die Aussichten auf einen zukunftssicheren Job gut sind.

BAFÖG:

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studenten in Deutschland. Seit August gibt es mehr Geld für Bafög-Empfänger. Künftig soll es reichen, sich unter www.bafoeg-digital.de/ams/BAFOEG ein Konto einzurichten und den Antrag nur digital zu versenden.

AU/AUB:

Das steht für Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, oft auch gelber Schein" oder Krankschreibung genannt, stellt ein Hausarzt, Facharzt oder Zahnarzt aus, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit nicht arbeiten kann.

ZSB:

Die Zentrale Studienberatung ist Anlaufpunkt für Beratungs- und Informationsangebote für die Studienwahl interessierter Personen und für Studierende zu Themen wie Studienplanung, Hilfe bei Schwierigkeiten im Studium, Lern- und Arbeitstechnik oder Entscheidungskonflikte sowie der Berufseinstieg und Weiterbildung.

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