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Düsseldorf kauft ein Und zwischendurch lecker essen

Wer in der Shopping-Pause etwas Gutes essen möchte, hat eine große Auswahl. Hier einige Tipps. Von Holger Lodahl

Der Kö-Bogen am Anfang der Königsallee ist zum modernen Wahrzeichen von Düsseldorf geworden. Unterschiedliche gastronomische Konzepte machen ihn zum "Place to be". Die Sansibar etwa bietet auf der ersten Etage von Kö-Bogen I ein Sylt-Feeling mit Blick in den Hofgarten. Klassiker wie Nordseefisch, Steaks und Currywurst treffen auf Tagesgerichte wie Koteletts vom Limburger Klosterschwein oder Burger mit Tomaten, Salat und Avocadocrème. Die Sansibar ist montags bis samstags von 11 bis 24 Uhr geöffnet, Küche bis 22 Uhr.

Auch das Palio Poccino befindet sich im Kö-Bögen. Das Restaurant bietet auf mehr als 500 Quadratmeter Spezialitäten der italienischen Küche, leichte Vorspeisen, raffinierte Pastavariationen, Suppen sowie Fleisch- und Fischgerichte und zudem viele vegetarische Gerichte. Das Palio Poccino legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, verzichtet auf Fleisch aus Massentierhaltung und auf Industriezucker. Zum Palio Poccino gehört auch die Konditorei-Show-Produktion „Pasticceria San Marco", die mit Torten, Pasticcinis und Biscottis die Gäste verwöhnt. Geöffnet ist das Restaurant montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr.

Direkt am Eingang zum Kaufhaus Breninger befindet sich die Confiserie. Im Sitzen am Tresen können die Gäste mit Blick auf das bunte Treiben am Kö-Bogen und bei gutem Wetter unter freiem Himmel die feinen Köstlichkeiten genießen. Es gibt in Handarbeit produzierten Trüffelkreationen, Törtchen, Torten und Gebäck. Oder wie wäre es mit Macarons? Die kleinen Kunstwerke werden täglich frisch in der Breuninger-Manufaktur mit natürlichen Zutaten hergestellt. Die Confiserie ist geöffnet montags bis samstags, 10 bis 20 Uhr.

Im Kö-Bogen II hat im Frühsommer eine Filiale des Burgerbraters Hans im Glück eröffnet. Mehr als 30 Varianten dieses Fast-Foods gibt es bei Hans im Glück und jeder Burger ist schon wegen seines Namens etwas Besonderes. „Birkenwald" schmeckt mit Champignons und Schnittlauchsoße, der Geißbock ist mit Ziegenkäse belegt. Die heimlichen Stars sind aber die fleischlosen Burger. Sie heißen unter anderem Seelenheil (mit Camembert und Kraut) und Kutscher (mit Grillgemüse). Dazu serviert Hans im Glück auch Bowls, Fritten, kalte sowie heiße Getränke und Cocktails. Den Blick von der Terrasse zum Schauspielhaus gibt es immer gratis. Geöffnet ist Hans im Glück täglich von 11.30 bis 22 Uhr.

Gegenüber vom Kö-Bogen hat es sich das Lokal Mr. Ben's Café gemütlich gemacht - und zwar in einem Container, der nach Einbau von Tür und einem großen Fenster sowie Theke und Möbeln richtig heimelig ist. Außen führt eine Treppe aufs Dach - und von dort aus führt der Blick über die neue Schadowstraße. Es gibt Kaffee, Frozen Joghurt, Smoothies, Sandwiches, Wraps und Salate. Die Inhaber setzen auf regionale Zutaten, die mit exotischen Highlights veredelt werden. Geöffnet ist Mr. Ben's Café montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr sowie samstags bis 19 Uhr.

Als handwerkliche Kuchenmanufaktur hat sich Naschwerk an der Derendorfer Straße 91 einen Namen bei Liebhabern von Kuchen und Torten gemacht. Gefertigt wird nach traditionell überlieferten Familienrezepten, sodass Herrentorte, Schwarzwälder Torte und Käsesahnetorte schmecken wie früher bei Großmutter. Nusskranz, Rübli- und Mohnkuchen sind ebenso große Verführer wie die hausgemachten Pralinen. Geöffnet hat das Café mittwochs bis sonntags, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Zu einer kulinarischen Reise nach einem Einkauf in den Düsseldorf Arcaden laden die Restaurants auf der ersten Etage ein. „Bilk satt“ heißt das Areal, auf dem verschiedene Konzepte von klassisch über stylisch-modern bis multikulti wohl jedem Besucher etwas Passendes bieten. Neu in der Gastro-Gruppe der Düsseldorf Arcaden ist das Café Chocolate Dream, das im Erdgeschoss Schokospezialitäten wie Pralinen und Brownies sowie Frühstück, Pancakes und Salate anbietet. Die Öffnungszeiten der Lokale sind nicht ganz einheitlich, im Kern aber lauten sie 10 bis 20 Uhr.

Viele Angestellte, Passanten und Touristen besuchen mittags gerne die Schadow Arkaden, denn im Untergeschoss der Shopping-Mall gibt es viele gastronomische Anbieter mit guten Speisen. Japanische Spezialitäten bieten Don und Maruyasu, die klassische italienische Küche kann im La Passione und im Bonalumi genossen werden, das Buthei serviert thailändische Gerichte und Libanesisches kann im Tabouleh bestellt werden. Die Restaurants haben montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Einmal über die Königsallee schlendern ist Pflicht bei einem Besuch in der City - und dann sind es nur wenige Schritte bis zum Sevens an der Kö 56. Im Unterschoss des Einkaufszentrums erwarten mehr als zehn Restaurants ihre Gäste. Das Speiseangebot ist so international wie die Besucher: von indisch im Manju bis zu südamerikanisch im Chidonkey. Geöffnet sind die Lokale von 10 bis 20 Uhr.

Das Rosalie's Deli hat erst im Sommer im Kaufhof an der Kö eröffnet. Mit stylischem Interior-Design möchte das Edel-Café zu einem Treffpunkt für Touristen und Düsseldorfer werden. Auf der Speisekarte steht ein All-Day-Breakfast mit verschiedenen Müsli-Varianten ebenso wie knusprige Stullen, belegt mit Schinken, Huhn oder Avocado. Appetit macht auch die Kuchenliste. Mittags gibt es zudem Tellergerichte wie Tatar vom Rind, Serranoschinken und sogar ein Vegan-Tatar. Das Rosalie's hat montags bis samstags von 9.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet.

Ein echtes Düsseldorfer Traditionslokal ist das Café Weise. In Bilk nahe der Universitätsklinik ist es seit vielen Jahren das Stammlokal für Anwohner und Studierende, kürzlich haben die Inhaber ein Café Weise auch Am Wehrhahn/Ecke Kölner Straße eröffnet. In der Küche wird gekocht, was Düsseldorfer gern mögen: Suppen, Salate, Flammkuchen, Fisch- und Fleischgerichte sowie Nudeln und Burger. Als Nachspeise munden hausgemachte Apfelstrudel und Pfannkuchen. Das Weise am Wehrhahn hat täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet.