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Irmgardismarkt Süchteln Irmgardisfest in Süchteln: Mit Wanderschuhen zum Fest

Irmgardiswanderung und Kunstausstellungen in Süchtelner Innenstadt: Zehn Kilometer geht es entlang Markierung des Irmgardiswanderweges durch Viersen und Süchtelner Höhen

Zehn Kilometer geht es entlang der Markierung des Irmgardiswanderweges durch Viersen und die Süchtelner Höhen. FOTO: BIANCA TREFFER

Sie ist die Namensgeberin des Festes und man kann auf ihren Spuren wandeln: die Heilige Irmgardis. Am 9. September steht die traditionelle Irmgardiswanderung im Rahmen des Irmgardisfestes auf dem Programm. Treffpunkt für die zehn Kilometer lange Tour ist um 10 Uhr der Helenenbrunnen gegenüber der Kirche in Viersen-Helenabrunn. Es besteht aber auch die Möglichkeit sich am Busbahnhof in Süchteln um 9.30 Uhr abholen zu lassen. Weitere Mitwanderer werden um circa 9.45 Uhr am Viersener Bahnhof eingeladen. Von dort geht es dann nach Helenabrunn. Während der Wanderung sind zwei Pausen an eigens eingerichteten Getränkestationen eingeplant. Die Tour endet an der Königsburg 2.0 in Süchteln, wo Appeltaat und Kaffee auf die Wanderer warten. Die Teilnahmegebühr liegt pro Person bei fünf Euro. 

Wer den Irmgardispfad mitlaufen möchte, muss sich zwecks Planung bei Sonja Lehmann anmelden, Telefon 0176-70718128, sonjaneikes@gmx.de. 

Die Kunstausstellungen sind indes seit 2004 ein fester Bestandteil der Stadtfeste in Süchteln. Das Weberhaus, Hochstraße 13, mit Saal und Foyer und die Kleine Galerie im Süchtelnbüro, Tönisvorster Straße 6, öffnen zum Irmgardisfest ihre Pforten. Im Saal des Weberhauses stellt die Malgruppe D. Ettl aus. Die zehn Mitglieder der Gruppe treffen sich wöchentlich und gehen ihrer Leidenschaft, der Malerei nach. „Ihre Motivation ist ein Ausspruch Picassos, der da lautet, die Kunst wischt den Staub des Alltags von der Seele“, sagt Richard Caelers, der die Ausstellungen federführend organisiert. Werke der Kempener Grafikdesignerin Melanie Hackstein und des Stahl-Künstlers Helmuth Wolf sind im Foyer des Weberhauses zu sehen. Der Stahl-Künstler hat sich mit dem Thema „Frau im Glück“ befasst. Seine geschmiedeten Skulpturen, wohlproportioniert, strahlen eine Leichtigkeit und Fröhlichkeit aus, die im Gegensatz zum verwendeten Material Stahl steht. Mit ihrer Malerei und ihren figürlichen Wesen stellt Hackstein die Virtuosität ihrer Kunst unter Beweis. In der „Kleinen Galerie“ im Süchtelnbüro stellt zeitgleich die Malerin und Fotografin Monika Leufen aus. Ausgehend von naturalistischen Formen, die sie bis zur Abstraktion entwickelt, gibt sie Sinneseindrücke von der Natur oder einem Objekt so wieder, dass wesentliche Merkmale erhalten bleiben. Die sehr zurückgenommene Formensprache dient vorwiegend als Basis für ihr Hauptanliegen: Die Farbgebung. Bianca Treffer 

Die Ausstellungen sind am Samstag und Sonntag jeweils von 11 ist 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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